Frankenstein, unsere Vergangenheit und Gegenwart

 

Mary Shelleys FrankensteinFrankenstein

1818 veröffentliche Mary Shelley ihr weltberümtes Buch: „Frankenstein“. Ein großer Teil der Geschichte spielt in Ingolstadt zu einer Zeit in der deutsche Städte als besonders gruselig empfunden wurden und das nicht nur wegen der Ingolstädter Anatomie. Die Wissenschaft entdeckte die Elektrizität, Europa war von den Napoleonischen Kriegen immer noch erschüttert, der Wiener Kongress regelte die weitere Entwicklung der einzelnen Staaten. Und Mary Shelley reist mit ihrem (verheirateten) Geliebten und deren uneheleichen Kind und ihrer Halbschwester Claire Claremont nach Genf, um dort Lord Byron zur Rede zu stellen, der mutmaßliche Vater von Claires Baby. Freie Liebe, Frauenrecht und Frankenstein, eine Kombination, die man sich für das Jahr 1816 nicht vorstellen kann und doch ist die Geschichte wahr. Aus lauter Langeweile, denn der Sommer am Genfer See ist der kälteste und regnerischte seiner Zeit entsteht Marys Roman.

Fühlen, was Anfang des 19. Jahrhunderts die Menschen bewegt, eintauschen in Literatur der Weltklasse und nicht zuletzt sich mit Themen unserer Zeit auseinandersetzen, ein Workshop zum Nachdenken, Mitspielen und Einfühlen.

„Wer übernimmt die Verantwortung?“
„Ist es nicht auch ein Abbild unserer Zeit?“

„Wie gehen wir mit andersartigen Menschen um?“

„Wie weit darf Wissenschaft gehen?“


 

Geschichte mal anders

Wie war das damals? Wie fühlt es sich an, Anfang des 18. Jahrhunderts wie der Sonnenkönig zu herrschen? Wie lebte es sich zu Zeiten der Römer? Woher kam Napoleons Größenwahn? Welche Bilder haben wir dazu in unseren Köpfen?

Wir unternehmen eine Zeitreise in andere Epochen und fühlen uns ein in die längst vergangene Zeit. Wir schlüpfen in die Rollen der Bauern, Eroberer und Herrscher und lernen so intensiv unsere Vergangenheit kennen.

 


 

Forumtheater – das Theater der Unterdrückten

Im Theater der Unterdrückten von Augusto Boal steht der Mensch im Mittelpunkt. Hoffnungen, Ängste, Unmut aber auch Wünsche und Potentiale werden offensichtlich. Durch diese besondere Form des Theaters verlieren angstbesetzte Themen ihre blockierende Macht. Die Mitspieler sind jeden Moment aufmerksam und aktiv eingebunden. Es gibt kein Richtig oder Falsch. Viele Wege führen zum Ziel. Verkaufssituationen und Mitarbeitergespräche sind genauso Bespiele für Situationen, die mittels des Forumtheaters geübt werden können, wie Lebenslagen, in denen Zivilcourage gefordert ist.


 

Einmal jemand anderes sein! oder Nicht schon wieder Rollenspiel!web_zensi_sepp_1024x683

Theaterspielen mit Kindern und Jugendlichen von 9 – 12 Jahren oder auch mit Erwachsenen

Wer will nicht einmal jemand anderes sein? Hier steht keine vorgegebene Geschichte im Vordergrund, sondern Du! Du hast an diesem Tag die Möglichkeit, unterschiedlichste Theatertechniken zu erlernen und dich in den verschiedensten Rollen auszuprobieren. Vielleicht lernst du dich selbst von einer anderen Seite kennen. Dabei können heitere, aber auch ernste Geschichten und Situationen entstehen. Wir freuen uns auf Dich und Deine Spielfreude!